Homosexualität – eigentlich harmlos? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Esther   

 

Jugendstunde vom 18.06.2010

Thema: Homosexualität

 

Wenn wir das Wort „Homosexualität“ hören, denken wir wahrscheinlich zuerst an eigene Erfahrungen. Das können Begegnungen mit Lesben oder Schwulen sein, witzige Filme oder Serien, wo man sich darüber lustig macht oder etwas ganz anderes.

Aber weiss man dadurch, was Homosexualität eigentlich ist?

Da ich selbst nicht besonders viel darüber wusste, habe ich mich mit verschiedenen Artikeln zum Thema befasst.

 

Artikel 1: „Ein bisschen anders“

 

Es gibt also die Homosexualität nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren. 1935 wagte ein gewisser Konrad Lorenz diese Tatsache aufzuschreiben – er hatte entdeckt, dass sein Ganter schwul ist. Danach kamen weiter Belege zu homosexuellen Dohlen, Pinguinen, Layasan – Albatrossweibchen und Schafböcken ans Tageslicht. Die Autorin des Artikels hat dafür nur einen zusammenfassenden Satz übrig : „Warum nicht, warum sollte für Tiere nicht gelten, was von Menschen lange bekannt ist?“1 So weit, so gut. Trotz allem hat die Wissenschaft noch nicht herausgefunden, was Homosexualität auslöst und warum es das überhaupt gibt. Immerhin gibt es bei dieser Liebesform keine Möglichkeit zur Fortpflanzung, was demnach für den Wissenschaftler auch keinen Sinn ergibt. Aber es gibt zu mindest verschiedene Theorien, was Homosexualität auslösen könnte. Sicher ist man sich da bei Weitem noch nicht. Eine Theorie schiebt die Schuld den Genen in die Schuhe. Der Haken an der Sache ist nur, dass die Gene nur 18 – 39 % Einfluss für die sexuelle Orientierung nehmen, da scheint man sich sicher zu sein. Die individuelle Erfahrungen allerdings hat den meisten Einfluss, nämlich 61 – 66 % , woraus sich schließen lässt, dass Homosexualität höchst individuell ist.

Ein weiteres Ergebnis der verschiedenen Forschungen ist, dass die Gehirne Schwuler mehr dem Gehirn heterosexueller Frauen ähneln als heterosexuellen Männern. Bei Lesben ist das genau andersherum. Daraus lässt sich wissenschaftlich beweisen, was äußerlich oft schon sichtbar ist: In jedem Schwulen steckt irgendwie eine Frau und in jeder Lesbe eben irgendwie ein Mann.

Mittlerweile hat man schon einen Ansatz für den Auslöser von Homosexualität. Wissenschaftler vermuten, dass es sich dabei um eine sehr komplizierte Mischung aus dem Einfluss von Genen, Hormonen und Erlebnissen handelt.

Abschließend bringt Pia Heinemann eine angebliche Erkenntnis von einem italienischen Team und Andrea Camperio – Ciani der Uni in Padua, denn sie sagen: „Männliche Homosexualität schade dem Fortbestand der Art nicht. Es fördere ihn sogar“ Der Grund dafür ist sehr weit hergeholt und äußerst unglaubwürdig: viele Frauen, die mit Schwulen verwandt sind, haben mehr Kinder als Frauen ohne schwule Verwandte, da die Frauen mit schwulen Verwandten ihre Gene vermutlich leichter weitergeben könnten.

Dazu sollte sich wohl jeder sein eigenes Bild machen.

 

Artikel 2: „Gene, Hormone und große Brüder“

 

Homosexualität ist eine normale Spielart der Natur. Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Anteil der Homosexuellen über die Zeit und in den verschiedensten Kulturen konstant bleibt. Was die sexuelle Orientierung prägt, ist allerdings schwerer zu ergründen.“„Niemand kann zur Homo- oder zur Heterosexualität erzogen oder verführt werden.“[...] „Und ebenso wenig kann man jemanden davon befreien.“(Hartmut Bosinski, Prof. an Uni Kiel) Jedenfalls wäre Homosexualität keine „psychische Störung, schon gar kein Zeichen allgemeinen Sittenverfalls und noch nicht einmal eine persönliche Entscheidung - sondern einfach eine natürliche Variante menschlicher Liebesfähigkeit“2

Artikel 3: „Die Schwelle der Toleranz bleibt niedrig“ und Forum (3 http://www.forumla.de/f-politik-gesellschaft-92/t-schwule-12953)

 

Die Überschrift bedarf keiner Erklärung, so eindeutig ist sie formuliert.

Weiter im Text heißt es: „Schwule sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ die „Gesellschaftliche Integration [ist] noch nicht verwirklicht“, als Homosexueller ist man Außenseiter. In einem Forum (Quelle 3) schreibt ein Herr unangegebenen Alters: „Nein, ich bin es nicht, aber auch wenn dem so wäre? Was wäre daran so schlimm? Es sind normale Männer die das haben wasn Mann haben muss, nicht mehr und nicht weniger. Nur weil sie eine andere Ansicht des Lebens haben, als einige hier, sind sie ja nicht krank oder ähnliches, sondern haben nur eine andere Meinung.“ Der Pressesprecher des „Lesben – und Schwulenverbandes Deutschland“ (LSVD) Herr Zinn BEMÄNGELT: „Viele Schwule stoßen im Alltag noch immer auf Ablehnung“4. Außerdem fordert der Verband mehr Rechte, mehr Respekt und mehr Aufklärung, damit auch die Homosexuellen normal leben können.

 

Ein normales Leben für Homosexuelle? Ist das überhaupt möglich?

Ich glaube nicht. Denn Homosexualität ist nicht normal. Deshalb reagieren Heterosexuelle ja auch so angewidert und seltsam auf die vom anderen Ufer. Homosexualität ist eine Krankheit für die kein Schuldiger gefunden werden kann.

 

Ich erhebe Einspruch zum Zitat:

Und ebenso wenig kann man jemanden davon befreien.“(Hartmut Bosinski, Prof. an Uni Kiel, Artikel 2)

Denn es ist möglich. Der Beweis dafür ist ein Pastor, der erst schwul war und dann durch Jesus geheilt worden ist. Jetzt ist er verheiratet und hat 4 Kinder. Er erzählt in der „Hof mit Himmel“, eine Sendung vom ERF, seine ganze Geschichte: http://www.erf.de/index.php?content_item=107&node=67#67/107

Ein lebender Beweis für die Wunder Gottes.

Und wo ich gerade dabei bin – was sagt Gott eigentlich über Homosexualität?

Dazu mal einige Beispiele:

  • Korinther 7, 2

  • Epheser 5, ab 21

  • Kolosser 3, ab 18

  • Thessalonicher 4, 4-6

  • 1. Mose 2, 18-24

 

Hier ist immer nur die Rede von Mann und Frau in Verbindung miteinander. Keinerlei Anzeichen von Homosexualität. Und wer es ganz genau wissen will sollte 3. Mose 18, 22 lesen.

Und wie gehen wir Christen damit um? Was tun, wenn ein Schwuler/ eine Lesbe überzeugte(r) Christ/in ist? Eigentlich ganz einfach: Wir haben die Pflicht ihn/sie aufzuklären, was Gott davon hält. Und wir sollten ihn/sie auf keinen Fall allein mit seinem/ihrem Problem lassen.

Aber Achtung: Niemals allein versuchen damit fertig zu werden. Vielleicht sind ja auch höhere Mächte im Spiel? Lies doch dazu 2. Thimotheus 2, 22 ff.

Wichtig ist für die Kirche auch Grenzen zu setzen und zwar ganz bewusst. Klar, Toleranz ist gut. Aber dabei dürfen wir nicht unseren Glauben vergessen. Zu deutsch: Homosexuelle Ehen sollten verboten werden, auch die Segnungen solcher Ehen sollte es nicht mehr geben, da wir wissen, wie falsch eine solche Hochzeit ist. Dann dürfen wir sie auch nicht unterstützen. Und Pastoren/Innen, die homosexuell sind, haben wohl auch einiges noch nicht ganz verstanden und sollten genauso aufgeklärt werden, wie jeder andere homosexuelle Christ.

 

 

1 Vgl. http://www.welt.de/wams_print/article2132424/Ein_bisschen_anders.html (Absatz 6)

2 Vgl. http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/gene-hormone-und-grosse-brueder;1165512

4 Vgl. http://politik-gesellschaft-deutschland.suite101.de/article.cfm/homosexualitaet_in_der_heutigen_gesellschaft

 

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://diepresse.com/images/uploads/7/b/8/452536/kirche-homosexualitaet20090213202541.jpg&imgrefurl=http://diepresse.com/home/panorama/religion/452536/index.do&usg=__bVaos7rspGJ_QMZj9kYFgXnsf3o=&h=300&w=500&sz=49&hl=de&start=33&um=1&itbs=1&tbnid=wkshqc1E9WPaxM:&tbnh=78&tbnw=130&prev=/images%3Fq%3Dhomosexualit%25C3%25A4t%26start%3D20%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26rls%3Dcom.microsoft:de:IE-SearchBox%26rlz%3D1I7ACAW%26ndsp%3D20%26tbs%3Disch:1

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Juni 2010 um 13:01 Uhr